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Die antike Stadt Olympos |
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Olympos war im 2. Jh. v. Chr. einer der größten und wichtigsten Städte des Lykischen Bundes.
Olympos - ihren Namen trägt die antike Stadt gemeinsam mit dem Berg, dem heutigen Tahtalı, der etwa 20 km entfernt liegt und eine Höhe von 2.365 m aufweist.
Der Tahtalı ist einer von über 20 Bergen in Anatolien und Griechenland die unter diesem Namen als Sitz der Götter bekannt waren. Die Stadt erscheint erstmals im 2. Jh. v. Chr. in der Geschichte. Nach Überlieferungen soll die Stadt auch Hadrianopolis geheißen haben. Während der Kaiserzeit wurde in Olympos Hephaistos als Hauptgott verehrt. Olympos verarmte nach mehreren Piratenüberfällen im 3. Jh. n. Chr.
Danach wurden die Piraten durch den römischen Feldherren Publius Servilius Vatia vernichtend geschlagen und Olympos aus dem lykischen Bund gelöst und dem römischen Reich zugeordnet. Unter römischer Herrschaft erlebte Olympos eine wahre Blütezeit.
Nach dem Besuch des römischen Kaisers Hadrian (129 n. Chr.) wurde die Stadt für kurze Zeit in Hadrianopolis umbenannt. Um 200 n. Chr. fiel die Stadt wieder in die Hand von Piraten und zerfiel mehr und mehr. |
300 N. Chr. Wurde Olympos Bischofszentrum, was den Verfall nicht aufhalten konnte.
Die Eroberung durch die Osmanen und verheerende Überschwemmungen ließen die Stadt immer mehr zerfallen. Im 15ten Jahrhundert verließen die letzten Einwohner die Stadt.
Die Ruinen des heutigen Olympos liegen an beiden Seiten eines Tales das als Schlucht beginnt, sich dann verbreitert und zum Meer hin wieder verengt. Es gibt mehrere Ruinen von Gebäuden und Anlagen die fast alle von einer dichten Decke aus Lorbeer- und Feigenbäumen, Oleanderbüschen und Schlingpflanzen bedeckt sind.
Die Hauptnekropole liegt an den Hängen der Südseite des Flusses. Die Mehrzahl des noch vorhandenen Gräber weicht von der typisch lykischen Form ab und ist in geraden Reihen angelegt.
Die Orte auf dem Gelände von Olympos heute sind Çıralı, Yanartaş mit der feuerspeienden Chimera und Deliktaş (durchbohrter Felsen) dessen Name sich auf einen hohen Tunnel in der Felswand an der Flussmündung bezieht. | |||||